Ist die Verwertung dieser Daten vor Gericht zulässig?

Heute entscheidet der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe zum Thema Dashcams

Dashcams (kleine Kameras auf dem Armaturenbrett oder an der Windschutzscheibe des Autos) filmen das Verkehrsgeschehen während Ihrer Fahrt mit und könnten unter Umständen auch hilfreich sein, einen Unfallhergang zu rekonstruieren.

Derzeit liegt dem BGH in Karlsruhe ein Fall vor, bei dem ein Kläger auf Schadensersatz nach einer Kollision mit einem anderen Fahrzeug klagt. Einziges Beweismittel ist die Aufnahme seiner Dashcam.

Problematisch wird es dann, wenn die Dashcam personenbezogene Daten aufgenommen hat, zum Beispiel Gesichter der Personen oder das Nummernschild des Fahrzeugs. In dem Fall wäre dies ein Verstoß gegen das Datenschutzgesetz.

Hier gilt es abzuwägen, ob trotz eines eventuellen Verstoßes diesbezüglich der Film der Dashcam dennoch zur Aufklärung des Unfalls herangezogen werden darf. Der BGH wird heute entscheiden. Es bleibt also spannend.

Gegner der Dashcams haben natürlich Bedenken, dass diese kleinen Kameras zu mehr Überwachung im Staate führen könnten. Die Befürworter hingegen stellen heraus, dass die Filme der Dashcams sehr effizient zur Aufklärung von Autounfällen beitragen könnten.

Wie ist Ihre Meinung dazu?

Nachsatz: Der BGH hat sein Urteil am 15.5.18 gefällt. Die Filmaufnahmen der Dashcams können unter bestimmten Bedingungen für die Aufklärung von Autounfällen herangezogen werden. Lesen Sie mehr dazu unter: http://www.tagesschau.de/inland/dashcam-117.html.

Ihr Team der Second Universe

Quellen:

http://www.tagesschau.de/ausland/dashcam-111.html
http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-403569.html

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